CSE:ELEM
FST: 7YS
Gold: 1694.59

Dale Property

Ontario, Canada

Wichtigste Fakten zum Konzessionsgebiet Dale

Über das Konzessionsgebiet Dale

Rückblick

Das Konzessionsgebiet Dale wurde am 1. Juni 2012 durch Abstecken erworben (Ontario Gazette), nachdem die Berufung von Algoma-Talisman im Dezember 2010 gescheitert war und mehrere Townships wieder in staatlichen Besitz gelangten. Aufgrund der geschichtlichen Grundbesitzverhältnisse befand sich die Dale Township in Privatbesitz und war für konventionelles Abstecken und Prospektionen nicht zugänglich.

Abgesteckt wurde das Gebiet wegen seiner strukturellen und regionalen Beziehungen zu anderen Goldvorkommen sowie einer Gletscherschuttanlagerung mit anomaler Goldmineralisierung im Geschiebemergel, die zum Dale Stock zurückführt. Andere anomale Goldmineralisierungen in Gletscherschuttanlagerungen lassen sich zu historischen Goldminen zurückverfolgen, wodurch sich die Möglichkeit unentdeckter Goldvorkommen im Dale Stock eröffnet.

Die Dale Township selbst wurde zunächst von Algoma-Talisman als Teil der Algoma Eastern Railway erworben, bevor die Dale Township und auch andere Gemeinden wieder an den Staat zurückfielen. Placer Dome Canada Limited (PDCL) hat das bisher umfangreichste Explorationsprogramm in der Dale Township durchgeführt, bei dem im Anschluss an eine luftgestützte magnetische/elektromagnetische (EM) Messung ein bodengestütztes Programm absolviert wurde.

Eine 2019 durchgeführte Messung mittels induzierter Polarisation mit mittlerem Gradienten innerhalb der Uferlinie des Horwood Lake über dem Eis korreliert sehr gut mit den von PDCL ermittelten schwachen EM-Anomalien.

Seit dem Erwerb der Konzession Dale haben die Claim-Besitzer mit einem begrenzten Budget und innerhalb kurzer Perioden Prospektionen durchgeführt und Proben an weit auseinander liegenden Stellen gewonnen; jedes Mal stieß man auf anomale bzw. stark anomale Goldvorkommen.

Vor Kurzem durchgeführte Geländeerkundungen (Ground Truth) im Bereich von vier der 21 stärksten Anomalien, die im Rahmen von Messungen mittels induzierter Polarisation mit mittlerem Gradienten entdeckt worden waren, lieferten Goldwerte von über 0,5 bis 4 g/t. Die Proben wurden aus dem ersten verfügbaren mineralisierten Aufschluss bis zur anomalen IP-Anomalie entnommen. Der Fundort der Probe mit 4 g/t ist laut Messung rund 10 Meter mächtig und weist eine unbestimmte Streichlänge auf. An derselben Stelle fanden sich zahlreiche ähnlich mineralisierte Steinbrocken, die offensichtlich aus einer nahegelegenen Quelle in Gletschertransportrichtung stammen. Sie lassen auf eine noch unentdeckte goldführende Zone schließen. Dank eines von den Claim-Besitzern entnommenen Probenduplikats aus Geschiebemergel – 10 Meter von einer Probe aus Geschiebemergel mit hochgradig anomaler Goldmineralisierung entfernt, die der Geologische Dienst von Ontario (OGS) in den 1980er Jahren im Rahmen einer regionalen Probenahme gewonnen hatte – konnte der Goldfund von 42 (OGS-Probe) auf 114 Goldkörner (Overburden Drilling Management) gesteigert werden. 95 % der Goldkörner in dieser Probe waren naturbelassen bis modifiziert, was auf eine örtliche Quelle aus dem Dale Stock schließen lässt. Auch im nordöstlichen Abschnitt der Konzession Dale finden sich Hinweise auf Basismetalle.

Regionales Umfeld und Mineralisierung

Grünsteingürtel Swayze

Der Grünsteingürtel Swayze wird im Westen von der Strukturzone Kapuskasing, im Norden vom Granitoidkomplex Nat River, im Osten vom Batholithkomplex Kenogamissi und im Süden vom Granitoidkomplex Ramsey-Algoma begrenzt. Das Alter der vulkanischen und sedimentären Gesteine reicht von 2.731 bis 2.690 Mio. Jahre (Dale Stock: 2680 Mio. Jahre), die Intrusivgesteine sind zwischen 2.740 und 2.660 Mio. Jahre alt. Die vulkanischen und sedimentären Gesteine bilden eine nach oben weisende, sich verjüngende Schichtfolge mit komplexen Faltungen und Verwerfungen.

Im nördlichen und südlichen Teil des Grünsteingürtels Swayze (SGB) wurden seit der Jahrhundertwende zahlreiche Mineralexplorationen durchgeführt. Ihren Höhepunkt erreichten die Prospektionen in den 1900er- und 1930er-Jahren sowie ab Mitte der 1940er-Jahre bis in die Gegenwart. Die frühen Explorationsaktivitäten in diesem Gebiet konzentrierten sich auf Eisen- und Goldfunde (Harding 1937). Im Jahr 1946 wurde in der Mine Joburke im Bereich der Keith Township eine Goldmineralisierung entdeckt. Dieser Fund führte zu einer vermehrten Goldexploration (Prest 1951), die bis zum heutigen Tag anhält. Andere Goldminen im SGB, aus denen in der Vergangenheit Erz gefördert wurde und die eine ähnliche Lithologie aufweisen wie Dale Stock, sind die Goldmine Jerome, die Mine Halcrow Swayze, die Goldmine Kenty, die Mine Rundal, die Mine Orogino und die Mine Tionaga.

Weitere im SGB entdeckte Rohstoffe von wirtschaftlicher Bedeutung sind Nickel, Kupfer, Zink, Silber, Blei, Kobalt, Mangan, Eisen, Asbest, Baryt, Talk und Kieselerde.

Verteilung von anomalen Goldkörnern in Eisfließrichtung

Die Karte P2234 des Geologischen Dienstes von Ontario (OGS) zeigt die Verteilung der anomalen Goldkörner in Eisfließrichtung. Man beachte die Muster der höhergelegenen Goldkörner im Geschiebemergel südlich der bekannten Goldlagerstätten und im Vergleich zum Dale Stock. Man könnte vermuten, dass innerhalb des Dale Stock eine unentdeckte Goldquelle existiert, welche die Goldanomalien in den Geschiebemergelproben in Eisfließrichtung erzeugt hat. Die Probe aus Geschiebemergel, die als Duplikat zur OGS-Probe gewonnen wurde, stammt aus zwei unterschiedlichen Tiefen. Die obere Schicht enthielt abgerundetes Material, was auf eine distale Quelle schließen lässt. Der untere Teil der Probe, der 30 bis 60 Zentimeter unterhalb gewonnen wurde, enthielt stellenweise kantige Fragmente desselben Gesteins, aber kein abgerundetes Material, was auf eine Quelle aus dem Dale Stock hindeutet.

Down Ice Distribution of Anomalous Gold Grains

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